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Herzlich Willkommen beim

Remser Heimatverein

Schön, dass Sie sich für unseren Ort, seine Geschichte, seine Gebäude und Kultur interessieren.


Wir möchten Ihnen gerne unsere Heimat Neckarrems vorstellen, über seine Geschichte und Kultur informieren, und auf Veranstaltungen rund um Neckarrems und den Remser Heimatverein hinweisen.

Der Heimatverein Neckarrems e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte und das örtliche Brauchtum von Remseck-Neckarrems zu erhalten und zu pflegen.
Die Heimat des Vereins ist Neckarrems, Dorfstr. 2.

Sie sind herzlich eingeladen, unsere Vereinsabende zu besuchen.

Öffnung unseres Vereinsstüble immer montags zwischen 18.00 und 23.00 Uhr.

Nicht an Feiertagen und in der Sommerpause im Juli und August.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Kommen Sie doch einmal vorbei!

Im oberen Stockwerk des Gebäudes befinden sich die Remser Heimatstuben.
Es sind dort viele Gegenstände aus dem Alltag unserer Vorfahren ausgestellt.
Besuch für Gruppen nach Vereinbarung (Tel.07146/6614 Gerlinde Edinger).

Oder zu den Öffnungszeiten des Vereinsstüble.

Aktuelle Termine und Vereinsleben

Besuchen sie uns bei den kommenden Veranstaltungen

jeden Montag

von 18 - 23 Uhr

ist unser Stüble geöffnet

Dorfstr. 2


Sommerpause im Juli und August

jeden 1. Samstag im Monat

ist unser Flohmarkt-Fundstüble geöffnet

von 10-12 Uhr

Dorfstr. 2

im Anbau hinterm Haus

14. April 2026

Gemeinsames Singen


einmal im Monat

von 19 - 20 Uhr

Gäste sind herzlich willlkommen

30. April 2026

Teilnahme am Maibaum Aufstellen

ab 16 Uhr

auf dem Marktplatz in Neckarrems

10. und 11. Juli 2026

Teilnahme am

Neckarremser Strassenfest

ab 16 Uhr


12. September 2026

Teilnahme am

Dorf-Flohmarkt

Ganz Neckarrems wird zum Flohmarkt

18. Oktober 2026

Kirbemontag

Im Stüble ab 18 Uhr

Hirschgulasch mit Spätzle

11. November 2026

Gansflügeltag

Im Stüble ab 18 Uhr

nur nach Voranmeldung

29. November 2026

Adventskaffee

Im Stüble ab 14 Uhr

Kaffee und Kuchen

Das Heimatmuseum des Remser Heimatvereins

Das Heimatmuseum wurde ursprünglich 1985 in den Räumen des Vereinslokals "Rebstöckle" eröffnet und zog im Jahr 2000 in die Dorfstraße 2 um. Die Ausstellung gibt anhand von Hausrat, Mobiliar und Textilien Einblick in die dörflichen Wohn- und Lebensverhältnisse in der Zeit um 1900.

Das Museum zeigt uns eine richtige Wohnung aus Ur-Großmutters-Zeiten mit guter Stube inklusive Kinderecke, eine richtige Küche mit reichhaltigem Inventar, sowie ein weiteres Zimmer in dem uns in der Nähecke die Fingerfertigkeit der jungen Mädchen und Frauen vorgestellt wird - und noch vieles mehr.


Der Annziehungspunkt der männlichen Besucher ist nach wie vor die Handwerkerecke, die viel Auskunft über die Arbeitsweise der einstigen Handwerker gibt und die Militärecke, die nun mal auch zum Leben gehört.


Im Treppenhaus ist eine ständige Bilderausstellung über das Leben und Treiben der Dorfbewohner um ca. 1900 - 1920 zu sehen.

Am 26.09.1993 wurden die Remser Heimatstuben in der früheren Gastwirtschaft "Zum Rebstöckle" eröffnet. Mit großem Zuspruch wurden die geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten besichtigt und bewundert.


Unser Motto:"Wir wollen unseren Remser Haimatstuben das Vergangene nicht in Vergessenheit geraten lassen und auch zum Nachdenken anregen"hat auch heute noch seine Gültigkeit.


Viele Vereine, Gruppen und Schulklassen haben inzwischen unsere Einrichtung besucht und waren der einhelligen Meinung, daß es ein gelungenes Werk ist, was wir hier vollbracht haben.

Die Besichtigung ist für jeden zu empfehlen, der Interesse an dem Leben und Wirken unserer Vorfahren hat.

Durch den Umzug im September 2000 in die Dorfstraße 2 haben auch unsere Heimatstuben ein völlig anderes Gesicht bekommen.

Unser Heimatmuseum hat nach wie vor seine Faszination nicht verloren und ist für jede Generation sehenswert.

Für die Schulkinder und Jugentlichen ist es eine völlig andere Welt, ohne Strom- und Wasserleitungen und den anderen Errungenschaften des modernen Lebens. Die jungen Frauen tauschen ein in Großmutters Leben und die älteren Betrachter kommen ins Schwärmen und kennen viele dieser gegenstände noch aus ihrer eigenen Jugendzeit. Auch für die zugezogenen Städter ist es aufschlussreich zu sehen, wie groß der Unterschied zwischen Stadt und Land war.


Remser Heimatverein e.V.

Dorfstraße 2

71686 Remseck-Neckarrems

Die Chronik des Remser Heimatvereins

1985 bis heute

1986 

06. Juni 1986 - Eintragung ins Vereinsregister

Der Remser Heimatverein wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Ludwigsburg eingetragen. 


22. Juni 1986 - Neue Vereinstracht

Während eines Festzuges der Feuerwehr Neckargröningen stellt sich der Remser Heimatverein in ihrer neuen gelungenen blau-schwarzen Vereinstracht vor.

1985  Vereinsgründung

29. März 1985 - Der Remser Heimatverein wird gegründet.

Gründungsmitglieder sind:

Ulrich Böhme, Hans Eberle †, Horst Eberle †, Gerhard Frick †, Helmut Härer †, Bernhard Huber †,

Manfred Huber, Adolf Koch, Emilie Kuhnle †, Friedrich Kuhnle †, Albert Lempp, Lothar Lieb,

Werner Quenzler, Fritz Räuchle, Gotthilf Räuchle †, Heiner Wentsch †


12. Dezember 1985 - Beschluss der Vereinssatzung

Die Vereinssatzung des Remser Heimatvereins wird beschlossen.

Am 12.12.1985 wird die von 26 Mitgliedern unterzeichnete Vereinssatzung beschlossen.

Ziel und Zweck des Vereins laut Satzung:

Der Remser Heimatverein stelt sich die Erhaltung und die Pflege des Kulturgutes, der Geschichte und des örtlichen Brauchtums der ehemaligen Gemeinde Neckarrems zur Aufgabe. Er will damit die geschichtlichen und kulturellen Grundlagen unserer engeren Heimat, unter Berücksichtigung erhaltenswerter Traditionen, aufrecht erhalten. Es soll dadurch ein sachgerechter und zeitgemäßer Beitrag für die Gesellschaft und ihre Umwelt geleistet werden.

Die wichtigsten Mittel zur Erfüllung dieser Zwecke sind:

Vorträge, Führungen, Ausstellungen, Studien- und Lehrfahrten. Der Verein setzt sich die Einrichtung eines Heimatmuseums zum Ziel

1987 

25. April 1987 - Erste Maibaum- Aufstellung

Aufstellung des ersten Maibaumes am Rathausplatz. Dieser bekam im Laufe der Jahre ein stattliches Aussehen, nicht nur durch die fünf alten und dem neuen Gemeindewappen, sondern auch durch 18 Wappen des einheimischen Handwerks.

2004 erzielte der Verein beim 7.Maibaumwettbewerb der Stuttgarter Prominenten-Kicker e.V. den 1.Platz. Der Preis war ein Volksfestbesuch zu dem 60 Mitglieder eingeladen wurden.


Aufstellung "Gruhbank"

Gruhbank Schweikheimer Straße

Am Ortsausgang in der Schwaikheimer Straße wird eine Nachbildung der "Geruhbank" (mit Sitzbank dahinter) aufgestellt. Es wurden dazu alte Steine eines abgebrochenen Kellers verwendet. Seit 1823 ist sie an diesem Platz bezeugt. 1967 wurde die alte "Gruhe" bei der Erweiterung des Wasserleitungsnetzes in Richtung "Ochsenstrasse" entfernt. 1982 fand das Fragment des alten Bauwerks einen Platz beim Archiv gegenüber der Kelterschule. 1987 erfolgte die Aufstellung der Nachbildung durch den Remser Heimatverein.


Anmietung Vereinsheim

Der Wunsch nach einem geeigneten Vereinsheim wurde durch die Anmietung des leerstehenden Saales der einstigen Wirtschaft "Zum Rebstock" (Rebstöckle) in der Hinteren Straße in Neckarrems verwirklicht.

1988 

02. Februar 1988 - Übergabe Vereinsheim Hintere Straße

Nach kurzer Umbauphase konnte das Vereinsheim bei der Jahreshauptversammlung an Lichtmeß 1988 seiner Bestimmung übergeben werden. Bis zum Jahre 2000 trafen sich dort Mitglieder und Freunde des Heimatvereins jeweils Montagabends zu einem gemütlichen Beisammensein.

Die Bewirtung erfolgte aus eigenen Reihen. Es wurden dabei Gespräche über längst vergangene Zeiten geführt, aber auch über die Gegenwart. Daraus ergaben sich oftmals Anregungen für weitere Unternehmungen im Rahmen des Vereins.

1990 

31. Mai 1990 - Stiftung Sitzbank Dorfstraße

Der Verein stiftete eine Sitzbank, die von Mitgliedern auf halber Höhe der Dorfstraße aufgestellt wurde. Mit Blick auf die Kirchturmuhr.

1992 

Zumietung weiterer Räumlichkeiten für das Vereinsheim

Im Jahre 1992 konnten auch die restlichen Räume des ehemaligen Lokals dazu gemietet werden.

1993 

26. September 1993 - Eröffnung "Remser Heimatstuben"

Nach längeren Renovierungsarbeiten, aber relativ kurzen Vorbereitungszeit, wurden die "Remser Heimatstuben" mit großem und anerkanntem Erfolg eröffnet.

Mitglieder des eigens dafür ernannten Kulturausschusses haben vorzügliche Arbeit geleistet. Eine Sonderausstellung über "Wäsche und Kleidung um die Jahrhundertwende" hat die Bvölkerung aus nah und fern auf unsere Heimatstuben erneut aufmerksam gemacht. Das vielseitige Interesse zeigte, dass der Heimatverein mit dieser Einrichtung unseren Vorfahren ein bleibendes Denkmal gesetzt hat.

1995 

29. März 1995 - 10-jähriges Vereinsjubiläum

Das 10-jährige Vereinjubiläum begann mit dem Pflanzen eines Baumes (Baum des Jahres 1995 war der Kugelahorn) auf dem Gelände vor dem neuen Friedhof. Vom 30.März bis 9. April 1995 fand im Mehrzweckraum des Rathauses in Neckarrems eine gut besuchte Bilderausstellung unter dem Motto "Neckarrems einst und heute" statt.

Mitglieder des eigens dafür ernannten Kulturausschusses haben vorzügliche Arbeit geleistet. Eine Sonderausstellung über "Wäsche und Kleidung um die Jahrhundertwende" hat die Bevölkerung aus nah und fern auf unsere Heimatstuben erneut aufmerksam gemacht. Das vielseitige Interesse zeigte, dass der Heimatverein mit dieser Einrichtung unseren Vorfahren ein bleibendes Denkmal gesetzt hat.


01. April 1995 - Festabend und Fahnenweihe

Als Höhepunkt des 10-jährigen Vereinsjubiläums folgte ein Festabend mit buntem Programm und der Fahnenweihe in der festlich geschmückten Gemeindehalle in Neckarrems.

Die Vereinsfahne zeigt auf der einen Seite das Vereinsemblem in schwarz auf gelben Grund, das Gemeindewappen von Remseck sowie das ehemalige Neckarremser Wappen.

2000

Sommer - Umbau und Umzug Vereinsheim in die Dorfstr. 2

Im Jahre 2000 wurde das Wohn- und Geschäftshaus Dorfstrasse 2 von Gustav Boger angemietet. Umbau und Renovierung wurden größtenteils in Eigenregie vorgenommen. Im Sommer 2000 erfolgte dann der Umzug in die neuen Räumlichkeiten. Im September desselben Jahres fanden verschiedene Eröffnungsfeierlichkeiten statt.


Neugestaltung Heimatmuseum

Das Heimatmuseum wird mit den vorhandenen Exponaten neu gestaltet. Zahlreiche Gruppen, Schulklassen und Vereine nehmen seither gerne an Museumsführungen teil, oftmals mit anschließendem gemütlichen Beisammensein im Vereinsstüble.

2003

September - 10-jähriges Bestehen Heimatmuseum

Im September 2003 konnte das Heimatmuseum sein 10-jähriges Bestehen feiern. Mit einem "Tag der offenen Tür" lud der Verein alle Mitglieder, Freunde und Interessierte Mitbürger zur Besichtigung ein.

2008

15. September 2008 - Anbringung der Tafel mit dem "Neckarremser Lied" am Vereinsheim

Die Tafel mit dem "Neckarremser Lied", komponiert von Rektor Eugen Schwab, wird an der Außenwand unseres Vereinsheims angebracht. Diese Tafel wurde durch die Tochter des Verfassers, Frau Ute Schwab-Leyher, enthüllt.

2009

6. September 2009 - Erweiterung Heimatmuseum

Die Räumlichkeiten des Heimatmuseums werden durch Ausbau der Bühne erweitert und am 06. September feierlich eingeweiht.

Der Vorstand

1.Vorsitzende:   Gerlinde Edinger

2. Vorstand:       Margit Böhm

3. Vorstand:       Ulrich Böhme

Kassiererin:       Margit Böhm

Schriftführerin: Gisela Faller

Gerätewart:       Jürgen Heilmann

Ältestenrat:      Adolf Koch

frühere Aktionen:


1985 - 1993: Schneckenkegelfest

Entsprechend einer alten Tradition wurde das Fest in der Feime (offene Scheuer) unseres Ehrenmitglieds  Anton Graf zu Innhausen u. Knyphausen gefeiert.

1985 - heute: Gansflügeltag

Der Gansflügeltag findet jährlich an Martini (11.November) statt - eine alte Neckarremser Tradition.

1986: Teilnahme Festzug Neckargröninger Feuerwehr

Am 22. Juni 1986 nahm der Remser Heimatverein am Festzug der Neckargröninger Feuerwehr in neuer Vereinstracht teil.

1986: Teilnahme der Vereinsjugend am Weihnachtsmarkt

Die Vereinsjugend nimmt am 2.Advent am Weihnachtsmarkt teil.

1988: Teilnahme Weihnachtsmarkt

Der Verein nimmt am Weihnachtsmarkt mit eigenem Stand (Hexenhäusle) teil. Als Ersatz für das Hexenhäusle gibt es jährlich am 1. Advent eine Weihnachtsfeier unter dem Motto "Weihnachten, wie es früher einmal war" mit großer Puppenstubenausstellung im Heimatmuseum.

1990: Aufstellung Sitzbank Dorfstrasse

Am 31.Mai stellen Vereinsmitglieder auf halber Höhe der Dorfstrasse eine Sitzbank mit Blick auf die Kirchturmuhr auf.

1992: Anbringung Hochwassermarken am Ochsenbrunnen

Die Hochwassermarken mussten baulichen Veränderungen weichen, weshalb der Heimatverein einen künstlerisch gestalteten Metallbogen am Ochsenbrunnen anbringen lassen, an dem die Hochwasserstände der Rems anschaulich dargestellt sind.

1995: Pflanzung eines Baumes

Anlässlich der Feierlichkeiten des 10-jährigen Vereinsjubiläums wurde ein Baum (Kugelahorn - Baum des Jahren 1995) auf dem Gelände vor dem neuen Friedhof gepflanzt.

1995: Bilderausstellung im Rathaus

Vom 30.3. bis 9.4. fand eine gut besuchte Bilderausstellung im Mehrzweckraum des Rathauses Neckarrems mit dem Motte "Neckarrems - einst und heute" statt..

2003: Tag der offenen Tür des Heimatmuseums

Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Heimatmuseums fand ein Tag der offenen Tür statt, der Freunde und Interessierte zur Besichtigung einlud.

2008: Anbringung der Tafel mit dem Neckarremser Lied

Am 15.9. wurde eine Tafel mit dem Neckarremser Lied an der Außenwand des Vereinsheims  angebracht. Das Lied wurde von Rektor Eugen Schwab komponiert und getextet. Die Tafel wurde von der Tochter des Verfassers (Frau Ute Schwab-Leyher) enthüllt.

2010: Herausgabe Ortschronik: Der Verein feierte sein 25-jähriges Bestehen, und gab aus diesem Anlass eine Ortschronik heraus. Diese Ortschronik mit dem Titel "Heimatbuch Neckarrems" basiert auf Recherchen des Pfarrers Walker, der 20 Jahre lang (1900-1920) recherchiert und umfangreiche Aufzeichnungen darüber hinterlassen hat.

2011: Stiftung Sitzbank

Vor dem Haus am Remsufer spendet der Heimatverein eine Sitzbank. Am 28.04.2011 wird sie aufgestellt.

2011: Umzug in Hochberg

Am 17.7.2011 nimmt der Heimatverein anlässlich der 850-Jahr-Feier Hochbergs an einem Umzug teil.

2012: Gansflügeltag

Nach einmaliger Unterbrechung fand der Gansflügeltag wieder statt.

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Sonstige regelmäßige Aktivitäten

Ausstellungen im Heimatmuseum, Vorträge und Besichtigungen, Ausflüge, Mitwirken bei Umzügen, Wanderungen, uvm.

Bei Hochzeiten der Vereinsmitglieder begleitet eine Abordnung des Heimatvereins mit schmucker Tracht und blumengeschmücktem "Hobbaß" den Hochzeitszug.

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Neckarrems in Bildern

Das alte Rathaus in der Dorfstrasse.


1564 Erste Erwähnung des Neckarremser Rathauses
1885 Anreas Kieser zeichnet das Rathaus mit Türmchen auf seine Ortsansicht.
1694und1736 Franzosen zogen durchs Land und logierten im Rathaus.
1755 Erster Eintrag in einem Güterbuch: "Eine zweistöckige Behausung, so zum Rathaus gebraucht wird, mitten im Dorf!"
Im Rathaus befanden sich zeitweise auch eine kleine Wohnung - ein Gemeindebackofen - ein Fruchtboden - das Spritzenmagazin der Feuerwehr und davor ein Brunnen.
1813 Russen richten während ihres Durchmarsches eine Wachstube ein.
1913/14 wird das reparaturbedürftige Haus umgebaut, erhält den seitlichen Aufgang und die jetzige Fassade.
1971 Umzug der Gemeindeverwaltung in den Neubau an der Remsmündung.

Der Ochsenbrunnen

Um 1810 wird der Brunnen gegenüber dem Gasthaus "Ochsen" erwähnt. Das Wasser floss aus der Röhre einer gusseisernen Säule in einen langen eisernen Trog. Hierher führten die Bauern ihr Vieh zur Tränke. Gespeist wurde der Rohrbrunnen aus einer Quelle in der Brunnenhalde jenseits der Rems. Die ursprüngliche Teuchelleitung durch das Flussbett war bei Hochwasser oder Eisgang immer wieder gefährdet.

Oberwasserbaudirektor August von Duttenhofer plädierte 1813 für die Erhaltung des Flussbrunnen am "Ochsen" und einen dritten Hochwasserfreien Brunnen vor dem Rathaus. Schon früher nutzten die Bewohner der Koppengasse - heute Remstalstrasse - einen Schöpferbrunnen beim Gasthof "Lamm". 1812 wurde dieser zu einem hölzernen Pumpbrunnen umgerüstet. Ein weiterer öffentlicher Brunnen befand sich vor der Zehntscheuer in der Hinteren Strasse. Von der Quelle beim "Rötelbrunnen" wurden drei VentilBrunnen oben im Dorf gespeist. Private Brunnen in Anwesen an der "Judengasse" - heute Remsufer - der Koppengasse und beim Pfarrhaus lieferten den Besitzern und deren Nachbarn das kostbare Nass. Erst 1907 bekam Neckarrems eine allgemeine Hauswasserversorgung. 1961 erhielt der "Ochsenbrunnen" seine heutige Gestalt.

Oberer Steg


1886 Andreas Kieser zeichnet den "Ober-Steg" in seine Forstkarte. 150 Jahre später gehörte der Steg der Stuttgarter Holzverwaltung.
1857 Die Königliche Finanzkammer für Forsten war Besitzer des Überganges.
1935 Ein neuer Steg in Holzbauweise entstand.
1950 Die Brücke wurde durch einen umstürzenden Baum beschädigt.
1986 Die Gemeinde errichtet einen neuen Fussgängerübergang.

Brunnen am "Geissenbrückle"


1872 Im Februar stellen Bürger den Antrag, die ergiebige und gute Quelle beim "Seebrunnen" - heute "Rötelbrunnen" - zu fassen und in den Ort herein zu leiten.
Im Oktober wird der Oberratsbaumeister Wälde aus Waiblingen mit der Planung beauftragt. Seine Ergebnisse: Die Schüttung des "Rötelbrunnens" beträgt 14 Liter gutes Trinkwasser in der Minute. Die 780 Meter lange Leitung wird wegen des hohen Drucks bei 36 Metern Höhenunterschied aus gusseisernen Röhren gefertigt. Mit einem Innendurchmesser von 5 Zentimeter. Sie speist den bisherigen Pumpenbrunnen am "Geissenbrückle", der nun als laufender Brunnen einen eisernen Trog erhält.

Tonrohre leiten das Wasser von hier ais weiter zum Brunnen vor dem alten Rathaus in der Dorfstrasse. Dieser wird als Ventilbrunnen ausgeführt, sein Schacht nimmt das überschüssige Wasser auf.
1873 Die Kosten für Wasserleitung und Brunnen summieren soch auf 4000 Gulden. Das sind 60 Prozent des laufenden Etats. Die Gemeinde nimmt 3000 Gulden Kapital auf, die sie in 15 Jahresraten tilgt.
1902 Das Schulhaus auf dem Kelterplatz ist im Bau. Die Gemeinde lässt vor dem neuen Gebäude einen weiteren Brunnen errichten und an die Rötelbrunnen-Leitung anschliessen.
1907 Die Bürger von Neckarrems werden durch eine Hauswasserleitung versorgt. Die Bürger sind seitdem nicht mehr auf die Brunnen angewiesen.
2004 entdeckt man bei der Sanierung der Dorfstrasse wieder den aus Natursteinen gemauerten Brunnenschacht am Geissenbrückle. Er ist ca. 12 Meter tief und hat einen Durchmesser von ca. 1,40 Meter. Mit Sitzbank und einer Innenbeläuchtung fügt er sich nun als Erinnerung an vergangene Zeiten in die neu gestaltete Dorfstrasse ein..

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